Infos & CD -Biographie über die Zellberg Buam
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Fotografien erstellt von Kurt Berger zelli-fanclub.de
Gerhard Spitaler, geb. am 2. Mai 1966
Zellberg 200
A-6280 Zell am Ziller
Management, Geige, Steirische Harmonika,
Gesang, Conferencier - Bandleader
Werner Spitaler, geb. am 19. August 1967
A-6290 Mayrhofen-Brandberg
Gitarre, Harfe, Gesang, Komposition und Tontechnik
Herbert Spitaler, geb. am 7. Februar 1965
Eichenweg 4
A-6263 Fügen
E-Bass, E-Gitarre, Gesang und Tontechnik
Georg Spitaler geb. am 9. Februar 1989
Sohn von Andrea und Gerhard
Zellberg 200
A-6280 Zell am Ziller
Steirische Harmonika und Gesang
Josef Spitaler, geb. am 6. Januar 1974
Kleinbodenerstrasse 19
A-6263 Fügen
Busfahrer, Fanshop, Licht und Tontechnik
Zellberg. „Tiroler Buam san wundervoll“ könnte man sagen, wenn man die steile Volksmusikerkarriere der Brüder Gerhard, Herbert und Werner Spitaler -alias Zellberg Buam- zum 25jährigen Musikjubiläum August 2006 Revue passieren lässt.
Im Reigen der mehr als 140 Musikgruppen und -stars aus der Region Zillertal haben es die Zellberg Buam mit Ehrgeiz, Beharrlichkeit und ungezwungener, urig & echter Musik in perfekter Umsetzung ganz nach oben geschafft.
Wenn man die Lieder und Musikbeiträge der „Zellis“ -wie sie schon freundschaftlich von ihren rund 10.000 Fans aus Deutschland, Österreich, Holland, Italien und Dänemark genannt werden- hört, spürt man den Hauch der durch Bescheidenheit geprägten Kindheit und Jugend am elterlichen Berghof in Zellberg/Zillertal getreu dem 2002 veröffentlichten Hit „Berge, die mein Leben erzählen“.
Die Zellberg Buam – musikalische Botschafter für das ( Ziller- ) Tal, das
Urlaubs-träume erfüllt
Bunte Blumenwiesen und idyllische Wanderwege, Berge, die fast bis zum Herrgott reichen, urige Almhütten, blitzsaubere Kühe – dazu eine gehörige Portion Tradition und Brauchtum mit viel Musik. Das Zillertal und seine Musiker verfügen über touristische und musikalische Attribute, die sie für Außenstehende so anziehend machen.
Bei den ausdrucksstarken Liedern der Zellberg Buam spürt man sofort die einzigartige, ungetrübte Naturschönheit der Zillertaler Berge und Almen. Man spürt urige und echte Musik auch ohne neumodische Technik in perfekter Umsetzung und ehrlicher Darstellung - und die Heimatverbundenheit der Zellis ist schon legendär. Gerhard, Herbert und Werner Spitaler haben gemeinsam mit und für ihre Familien jeweils eigene Häuser - zuletzt im Mai dieses Jahres den Unterreischbach Hof in Zellberg 200 - im Zillertal errichtet und damit die Liebe zur Heimat auch nach außen fest manifestiert. Seit nunmehr 25 Jahren ist das Bruder-Trio aus Zellberg fester Bestandteil der Volksmusikszene.
Ehrgeiz, Fleiß und ausdrucksstarke Lieder verhalfen zu über 500.000 Tonträgern
Eine besondere Portion Ehrgeiz, das Festhalten am ureigenen Sound mit traditionellen Instrumenten wie Geige, Bass, Harfe, Gitarre, steirische Harmonika und Keyboard sind neben ausdrucksstarken Liedern zum Teil in Zillertaler Mundart unter anderem seit vielen Jahren das Erfolgsrezept der Zellberg Buam.
Mehr als 500 000 Tonträger wurden seit dem ersten „Plattenvertrag“ im Jahre 1986 bis heute verkauft, davon allein 373.000 durch die Firma Koch Universal, mit der die Zellis seit dem Jahre 1991 sehr erfolgreich zusammenarbeiten. Goldene Schallplatten und „Grand Prix Siege der volkstümlichen Musik in Österreich“ sind angenehme Begleiterscheinungen auf der langen Leiter des Erfolgs.
Mit einem „Haxenbruch“ begann die
musikalische Laufbahn der „Zellis“ –
Großvater „Jörg“ prägte den „Zelli-Sound“ – Musikalischer Start in 1981
Eigentlich begann die musikalische Laufbahn von Bandleader Gerhard Spitaler (40) Weihnachten 1978. Von der Mutter bekam er Skier geschenkt, die natürlich sofort mit den Nachbarskindern ausprobiert werden mussten. Am steilen Zellberg baute man gemeinsam eine Sprungschanze aus Schnee und als der damals 12jährige Gerhard seine ersten Springerkünste vorführen durfte, da hatte zwischenzeitlich von den Burschen unbemerkt der Schneepflug die Straße geräumt und auf der „ blank polierten Teerdecke“ brach sich Gerhard das Sprunggelenk am linken Fuß. Zwei Monate musste er „das Bett hüten“ und vor lauter Langeweile hatte dann Großvater Jörg Spitaler Erbarmen mit dem kleinen Gerhard und legte den musikalischen Grundstock der Zellberg Buam, indem er Gerhard das Geigenspiel beibrachte.
Die in kurzer Zeit bemerkenswerten „Geigenkünste“ von Gerhard (jetzt 40) wiederum spornten die Brüder Herbert (41) und Werner (38) zu musikalischen Leistungen an und schon bald wetteiferten die Brüder Spitaler um die Musik. Im Jahre1981 trat man dann gemeinsam unter dem Namen „Zellberg Buam und Großvater Jörg – später „mit´n Georg“ bei befreundeten Gastwirten sowie bei kleinen und größeren Feierlichkeiten - übrigens ohne technische Hilfsmittel - auf. Während Großvater Jörg (er verstarb 1985 im 89. Lebensjahr) schon damals als Geiger weit über die Grenzen Österreichs bekannt war, mussten sich die „jungen Buam vom Zellberg“ bei Nachwuchswettbewerben zunächst die Gunst des Publikums und die späteren Erfolge noch hart erarbeiten. Gerhard Spitaler besuchte seinerzeit die landwirtschaftliche Fachschule und ist bis heute „nebenbei“ im elterlich landwirtschaftlichen Betrieb tätig. Herbert arbeitete als Maschinenschlosser und Werner erlernte den Beruf des Einzelhandelskaufmanns.
1985 lernten die Zellis Peter Steinlechner von den Schürzenjägern kennen, spielten gemeinsam im Tyrolis Studio den legendären „Zillertaler Hochzeitsmarsch“, womit den Schürzenjägern später der Durchbruch zum Erfolg gelang.
Ebenfalls im Tyrolis Studio wurde im selben Jahr die erste CD der Zellberg Buam mit dem Titel „Die Zellberg Buam geig´n auf“ produziert. Reine klassische Volksmusik, größtenteils überlieferte Titel aus alten Zeiten, musikalisch aufbereitet durch Großvater Jörg, prägten dieses Album. In der Folge perfektionierten die Zellberg Buam ihren bis heute beibehaltenen Zellberg Buam Sound, woran sicherlich Geigen- und Harfenspiel sowie die Steirische Harmonika einen wesentlichen Anteil hatten.
Im Jahre 1989 bot der deutsche Produzent Karl Bogner den Zellis einen „Plattenvertrag“ für drei Produktionen an, wobei alle Alben ausschließlich von den Zellberg Buam selbst getextet, komponiert und produziert wurden.
Freilich – mit Titeln wie „Wenn i mei alte Geig´n nimm“ (1989), „Tanz´n is a
Freud“ (1990) und „Wenn Musikanten fröhlich sind“ (1991) gelangen einige
Fernsehauftritte, jedoch waren die Alben nicht unbedingt „Verkaufsknüller“. Mehr
Erfolg hatten die Zellis bei den ungezählten „Live-Auftritten“ vor Publikum und
diesem Erfolg wollten sie mit der Plattenfirma Koch Universal zum großen
Durchbruch verhelfen.
Der Coup gelang und mit den CD-Produktionen „I bin a Geigenmusikant“ (1992), Auf geht´s Buam (1993), und „Der Geigenspieler von Tirol“ (1994) gelang der große Durchbruch. Jedes Jahr folgte eine neue CD, wobei „Made in Tirol“ (1996), Tiroler Zeit ( 1997 ), „Urig und Echt“ (1998) und zuletzt „Mit der Geig´n um die Welt“ zu den erfolgreichsten Titeln zählen.
In den Jahren 1992 bzw. 1993 hatten Herbert und Werner Spitaler ihre Berufe aufgegeben, um sich ganz der Musik widmen zu können – eine Entscheidung, welche die Brüder Spitaler übrigens bis heute nicht bereut haben.
Mit Karl Moik, dem „König der
Volksmusik“, gelang der populäre TV-Durchbruch
– Auftritte in USA und China
Bereits im Jahre 1985 war Karl Moik, der „König der Volksmusik“ aus Oberalm bei Salzburg. (im Jahre 1981 wurde seine Sendung „Musikantenstadl“ erstmals im österreichischen Fernsehen - ab 1983 auch in Deutschland- ausgestrahlt ) auf die Zellis aufmerksam geworden und hatte diese vor einem Millionenpublikum zum Auftritt eingeladen. Es folgten im März 1998 Auftritte der Zellis mit dem gesamten „Stadl-Team“ in Orlando im US-Bundesstaat Florida. Mit dabei waren rund 3.000 Fans aus Österreich, der Schweiz und aus Deutschland.
Im Oktober 1999 gab es eine neue Sensation. Der „Musikantenstadl“ reiste u.a. mit den Zellis und rund 4.000 Fans ins Reich der Mitte. Fünf Reiseprogramme führten die Musikbegeisterten am 16. und 17. Oktober 1999 zentral zum „Platz vor dem Mittagstor“ in Peking, wo die Aufzeichnungen des legendären „China-Stadls“ produziert wurden. Das Spektakel aus Peking haben damals ca. 600 Millionen Chinesen vor dem Bildschirm verfolgt. In Deutschland sahen die Aufzeichnung am 23. Oktober 1999 immerhin 8,17 Millionen Zuschauer im Ersten, in Österreich 1,175 Millionen und 692.000 Schweizer. Fünf Stunden Silvesterstadl, u.a. mit den Zellberg Buam in der ARD am 31.12.2005, bedeuteten den letzten Auftritt im Musikantenstadl für den 67jährigen Karl Moik, der die Sendung fast 25 Jahre moderiert und geprägt hatte. Karl Moik war es, der neben Großvater Jörg Spitaler den Zellis zum populären Durchbruch verholfen hat.
Rund 10.000 Fans in 27 Fanclubs halten den Zellberg Buam die Treue
Zwischenzeitlich formieren sich in 27 Fanclubs in Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Holland und Dänemark mehr als 10.000 Fans, die vorwiegend selbst Konzerte veranstalten oder Konzerte mit den Zellis besuchen. Anton und Hilde Steinwider aus Fohnsdorf / Steiermark halten mit einem Stab ehrenamtlicher Berichterstatter auf der Homepage http://www.internetreport.at alle Fans und Gäste über das aktuelle Geschehen in Text und Bild auf dem Laufenden.
Gesundheit, Erfolg und eine gute
Zusammenarbeit wünschen sich
die Zellberg Buam für die kommenden Jahre
Mit der kürzlich erschienenen Jubiläums CD „Mit der Geig´n um die Welt“ möchten die Brüder Spitaler einmal mehr mit Eigenkompositionen (z. B. „Der Supermann mit seiner Superhenn´“ oder „Sie mag die Berg´net leid´n“) aufwarten, wobei die modernen Inhalte der Titel ein wenig anspruchsvoller sind wie z. B. die bekannten Ohrwürmer „Bella Rosa“, „Sierra Madre“ oder beispielsweise „Bella Donna“.
Für die nächsten Jahre wünschen sich die Zellberg Buam weiterhin Erfolge bei ihren jährlich rund 100 TV- und Gastauftritten im In- und Ausland, viel Glück bei der Produktion von starken Songs und dass der persönliche Kontakt zu den vielen Fans und Gästen nicht abbricht. Denn das zeichnet die Zellis aus: Sie nehmen sich stets viel Zeit für ihre neuen und alten Freunde und auch nach 25 Jahren haben sie das „Bitte“ und „Danke“ nicht verlernt. Mit der Aktion „Zillertal unterwegs“ , die bis zu achtmal jährlich stattfindet, sind die musikalischen Botschafter wie z.B. die Zellberg Buam oder Marc Pircher aus dem Zillertal die besten Werbeträger für ihre Heimat.
Aus Dankbarkeit wurde eine Hauskapelle beim Almgasthaus "Almstüberl Zellberg Buam" auf dem Hirschbichl errichtet
Aus tiefer Dankbarkeit für das Glück, das den "Spitalern" bisher hold war, wurde von den Zellberg Buam und deren Familienangehörigen mit großer finanzieller Unterstützung zahlreicher Spendenwilliger, eine Kapelle, geweiht "zur schmerzhaften Mutter Maria“, oberhalb des von der Familie Gerhard und Andrea Spitaler errichteten Almgasthauses "Almstüberl Zellberg Buam" (geöffnet jährlich von Muttertag bis Allerheiligen von 9.30 bis 18.00 Uhr) an der Zillertaler Höhenstraße (1840 m ü. NN), gebaut. Über einen kurzen geteerten Wanderweg lädt diese Kapelle zur inneren Einkehr oder z.B. zum anzünden einer Kerze ein. In den Sommermonaten finden monatlich Almfeste und am 1. Sonntag im September jeden Jahres das Kapellenfest mit einer Hl. Messe statt. Mitte September folgt dann der „Große Almkirchtag“. An allen größeren Festen spielen die „Zellis“ bei gutem Wetter auf der Terrasse, bei schlechtem Wetter im Almstüberl auf.
Hier die aktuelle CD-Graphie der Zellis
Das Jubiläums Album 30Jahre Zellberg Buam 2011
Seit 7.Mai 2011 im Handel erhältlich
Album 2010
Die originale Hausmusik vom Zellberg Stüberl jetzt auf CD:
Die CD ist im Zellberg Stüberl erhältlich !
Die Weihnachts - CD 2009
Hiatabuam nehmt's die Latern
Weitere Infos und Hörproben hier
Hier die bekanntesten Tonträger - CD´s der Zellberg Buam aus den Jahren 2000 bis 2010
Hier etwas ältere Tonträger aus den Jahren 1992 bis 1999